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Geschrieben am 28.8.2010 um 8.38 Uhr
Ist oft nicht bekannt, wo sich was getan hat oder wo es noch Probleme gibt.

Forum ist ein gute Möglichkeit, zu sammeln.

Ich freue mich über die umgestalteten Bushaltestellen; siehe
http://www.mein-nordenham.de

Die Stadt Nordenham tut durchaus was für die Barrierefreiheit, muß ich unbedingt mal loben....

Gibt schon lange die gelbe Karte
siehe NWZ-Bericht aus 2009
" http://www.nwzonline.de Stadt die Gelbe Karte zeigen.html"

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Der Stadt die "Gelbe Karte" zeigen
RATHAUS Mit den Formularen können Bürger ihre Kritik, Beschwerden und Ideen weiterreichen

DIE KARTEN LIEGEN ÜBERALL IN DER STADT VERTEILT AUS. ETWA 50 BÜRGER MACHEN VON IHNEN JEDES JAHR GEBRAUCH.

VON KERSTIN BEIER

Nordenham - Gestapelte Säcke voll mit gelben Karten aus sieben Jahren sucht man im Büro von Jörg Patzke vergeblich. Denn alle Anliegen der Bürger, die beim Amtsleiter für Personal und Organisation im Rathaus eingehen, wurden und werden elektronisch erfasst.

Seit inzwischen sieben Jahren laden die gelben Karten alle Bürger dazu ein, sich per Post, Telefon, Internet oder auch persönlich Luft zu verschaffen. Im Auftrag der Stadt liegen die Karten an verschiedenen Orten aus ? etwa in Banken, Geschäften, bei der Post, im NMT-Büro, bei der Polizei oder im Amtsgericht.

Bedarf ist da

Der Startschuss fiel am 19. Juni 2002. Und die Einführung der gelben Karte stieß offensichtlich auf einen hohen Bedarf. Noch bis Ende 2002 gingen 147 Beschwerden und Anregungen bei der Stadt ein. Im darauf folgenden Jahr schon weniger, aber immerhin noch 101. Seitdem hat sich die Anzahl der Eingänge recht konstant um die 50 im Jahr eingependelt.

"Wir werden nicht überschüttet", gibt Jörg Patzke zwar zu. Die regelmäßig eingehenden Beschwerden zeigen jedoch, dass die Bürger die Karten angenommen haben und auch ernst nehmen. "Es sind keine Querulanten dabei, die die Karten missbrauchen", hat Jörg Patzke festgestellt.

In diesem Jahr zählten er und seine zwei Kolleginnen rund 20 Eingänge, drei Viertel davon per Post. Meist drehen sich die Beschwerden um den Tiefbau, um Straßen und Verkehrsschilder oder Grünanlagen, erläutert er. Je nach Themengebiet und Zuständigkeit verteilen sie die Karten weiter. Jeder Bürger erhält eine Rückmeldung darüber, wie die Stadt mit dem jeweiligen Anliegen umgeht.

Geändert haben sich die Beschwerdekarten über die Jahre nicht, weder farblich noch inhaltlich. An insgesamt 18 öffentliche Stellen verschickt Jörg Patzke jeweils etwa 50 Karten in unregelmäßigen Abständen.


"Es hat sich bewährt"

Manfred Brunßen, Leiter des Dezernats für Verwaltung, Finanzen und Baumangement, hatte die Idee zur "Gelben Karte". Im Jahr 2002 war er Hauptamtsleiter und suchte nach einer Möglichkeit, wie er die eingehenden Beschwerden der Bürger bündeln konnte. Gleichzeitig sollten sie animiert werden, der Stadt ihre Meinung zu sagen. Fremdschauen kam ihm dann zu Hilfe. Denn in vielen anderen Städten war die Praxis einer Beschwerde-Karte schon vorher gang und gäbe. "Sie hat sich aus meiner Sicht bewährt", sagt auch Manfred Brunßen.



Geändert am 28.8.2010 um 12.50 Uhr
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