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Nordenham -
Raoul Wallenberg (geb.1912) war schwedischer Diplomat. Im Juli 1944 kam er nach Budapest, um seine Mission, für die er von den Vereinigten Staaten Geld erhalten hatte, zu erfüllen. Unterstützt von Helfern, gelang es ihm in wenigen Monaten, Tausende von Juden durch Schutzpässe und Schutzhäuser vor Deportation und Tod zu retten. Am 17. Januar 1945 wurde er von der Roten Armee verschleppt. Seitdem ist Raoul Wallenberg, den man auch den <Engel von Budapest> nennt, verschollen.
Sonja Sonnenfeld, eine der besten Kennerinnen seiner Biographie, erzählt von Raoul Wallenbergs Rettungsaktion und von seinem weiteren Schicksal in sowjetischer Gefangenschaft. Geboren 1912 in Malmö, kam Sonja Sonnenfeld im frühen Kindesalter mit ihrer Familie nach Berlin, wo sie aufwuchs. Ihr Vater, Architekt und Journalist, war schwedischer Jude, ihre Mutter halb Brasilianerin, halb Deutsche. Die Schulbildung schloß Sonja Sonnenfeld mit dem Abitur ab. Obwohl sie danach eine Handelsschule besuchte, galt ihr Interesse der Schauspielerei und dem Tanz. Sie spielte in einigen Filmen mit, unter anderem mit Hans Albers und Jean Gabin. 1938 nach Schweden zurückgekehrt, heiratete sie 1940 den Mathematiker Wolfgang Sonnenfeld. Nach dem Krieg waren sie und ihr Mann in der Flüchtlingshilfe tätig. Nach einem wechselvollen Arbeitsleben, unter anderem in Paris und in Spanien, war Sonja Sonnenfeld jahrelang Geschäftsführerin des 1979 gegründeten Raoul-Wallenberg-Komitees, das sich für die Freilassung des Diplomaten aus sowjetischer Haft engagierte.
2001 verfaßte Sonja Sonnenfeld eine Autobiographie, die im Bremer Donat Verlag erschien. Damit veranstaltet sie bis heute Lesungen und Vorträge, vor allem an Schulen, um an die Judenverfolgung und andere Verletzungen der Menschenrechte zu erinnern.
Hans Koschnik, Schirmherr der Raoul-Wallenberg-Ausstellung, die 2005 in Bremen stattfand, wird einführende Worte sprechen.
Die Veranstaltung, findet am Mittwoch, dem 4. November 2009, um 19.00 Uhr in der Stadtbücherei Nordenham, An der Gate 11, statt. Veranstalter sind Literaturplus Wesermarsch e.V., die Stadtbücherei Nordenham und die Kreisvolkshochschule Wesermarsch. Der Eintritt ist frei.
Sonja Sonnenfeld, eine der besten Kennerinnen seiner Biographie, erzählt von Raoul Wallenbergs Rettungsaktion und von seinem weiteren Schicksal in sowjetischer Gefangenschaft. Geboren 1912 in Malmö, kam Sonja Sonnenfeld im frühen Kindesalter mit ihrer Familie nach Berlin, wo sie aufwuchs. Ihr Vater, Architekt und Journalist, war schwedischer Jude, ihre Mutter halb Brasilianerin, halb Deutsche. Die Schulbildung schloß Sonja Sonnenfeld mit dem Abitur ab. Obwohl sie danach eine Handelsschule besuchte, galt ihr Interesse der Schauspielerei und dem Tanz. Sie spielte in einigen Filmen mit, unter anderem mit Hans Albers und Jean Gabin. 1938 nach Schweden zurückgekehrt, heiratete sie 1940 den Mathematiker Wolfgang Sonnenfeld. Nach dem Krieg waren sie und ihr Mann in der Flüchtlingshilfe tätig. Nach einem wechselvollen Arbeitsleben, unter anderem in Paris und in Spanien, war Sonja Sonnenfeld jahrelang Geschäftsführerin des 1979 gegründeten Raoul-Wallenberg-Komitees, das sich für die Freilassung des Diplomaten aus sowjetischer Haft engagierte.
2001 verfaßte Sonja Sonnenfeld eine Autobiographie, die im Bremer Donat Verlag erschien. Damit veranstaltet sie bis heute Lesungen und Vorträge, vor allem an Schulen, um an die Judenverfolgung und andere Verletzungen der Menschenrechte zu erinnern.
Hans Koschnik, Schirmherr der Raoul-Wallenberg-Ausstellung, die 2005 in Bremen stattfand, wird einführende Worte sprechen.
Die Veranstaltung, findet am Mittwoch, dem 4. November 2009, um 19.00 Uhr in der Stadtbücherei Nordenham, An der Gate 11, statt. Veranstalter sind Literaturplus Wesermarsch e.V., die Stadtbücherei Nordenham und die Kreisvolkshochschule Wesermarsch. Der Eintritt ist frei.
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