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Schweden -
Anfang Juni stand die mittlerweile schon traditionelle Seekajakfahrt der Kanuten des WSV Nordenham auf dem Pogramm. In diesem Jahr ging es in die Inselwelt der Schwedischen Westküste. Die Anreise mit dem PKW nach Frederickshavn in Dänemark und die anschließenden Fährfahrt gestalteten sich problemlos.
Im Göteborger Hafen wurden unsere Boote startklar gemacht. Die erste Übernachtung erfolgte nach einigen Seemeilen auf einer Insel vor Göteborg. Der Platz war sehr idyllisch, es gab aber auch tierischen Besuch in Form von frei laufenden Pferden, die äußerst neugierig unsere Ausrüstung begutachteten und auch mal testeten, ob etwas fressbares dabei sei. Durch gutes Zureden ( die Pferde scheinen mehrsprachig aufgewachsen zu sein ) konnten die Tiere aber davon überzeugt werden, dass wir unseren Proviant für die einwöchige Tour selber benötigten. Am nächsten Morgen starteten wir dann bei schönstem Sonnenschein in Richtung Norden. Zunächst mussten die beiden Göteborger Hauptfahrwasser gequert werden. Keine leichte Aufgabe bei dem regen Schiffsverkehr. Außerdem konnten wir uns gleich mit der Vorliebe der Schweden für äußerst stark motorisierte Sportboote "anfreunden". Diese sollten uns in den nächsten Tagen immer wieder begleiten, obwohl wir gerne auf derartige Zeichen der Zivilisation verzichtet hätten. Das "Allemansrätten", das skandinavische "Jedermannsrecht" zur Übernachtung in der Wildnis, gestattete uns eine Übernachtung auf einer Wiese auf der Insel Traverön. Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde es vor dem Zelt aber schnell zu kalt. So lockte dann der Schlafsack mit seiner wohligen Wärme. Am nächsten Tag paddelten wir in Richtung der Stadt Marstrand. Im Sonnenschein erwartete uns die kleine Hafenstadt auf der Insel mit mondänen Flair. Da die Stadt am nächsten Tag das Ziel des Volvo Ocean Race war, herrschte entsprechender Trubel. Wir nutzen die Gelegenheit der am Sonntag geöffneten Geschäfte, um unseren Proviant aufzufüllen. Nach der Besichtigung der Festungsanlage Carlsten und der dringend benötigten Kalorienzufuhr in Form eines Eises, ging es zurück in die Boote. Leider verschlechterte sich das Wetter rapide und während der nächsten Tage wurden unsere Boote ( und wir ) nicht nur von unten nass. Trotzdem genossen wir die Fahrten in den Schären, da gerade die Abwechselung der Wetterbedingungen und der Landschaften den Reiz des Seekajakwanderns ausmachen.
Erfüllt mit vielen schönen Eindrücken der grandiosen Vielfalt der Schärenwelt erreichten wir nach insgesamt 100 gepaddelten Seemeilen wieder wohlbehalten unseren Ausgangspunkt im Göteborger Hafen. Die letzten Schwedischen Kronen wurden dann in einem Kaffee am Hafen in Naturalien "umgetauscht", bevor uns die Stenaline wieder zurück nach Dänemark brachte.
Weitere Bilder der Fahrt habe ich unter der Rubrik "Fotos" eingestellt.
Im Göteborger Hafen wurden unsere Boote startklar gemacht. Die erste Übernachtung erfolgte nach einigen Seemeilen auf einer Insel vor Göteborg. Der Platz war sehr idyllisch, es gab aber auch tierischen Besuch in Form von frei laufenden Pferden, die äußerst neugierig unsere Ausrüstung begutachteten und auch mal testeten, ob etwas fressbares dabei sei. Durch gutes Zureden ( die Pferde scheinen mehrsprachig aufgewachsen zu sein ) konnten die Tiere aber davon überzeugt werden, dass wir unseren Proviant für die einwöchige Tour selber benötigten. Am nächsten Morgen starteten wir dann bei schönstem Sonnenschein in Richtung Norden. Zunächst mussten die beiden Göteborger Hauptfahrwasser gequert werden. Keine leichte Aufgabe bei dem regen Schiffsverkehr. Außerdem konnten wir uns gleich mit der Vorliebe der Schweden für äußerst stark motorisierte Sportboote "anfreunden". Diese sollten uns in den nächsten Tagen immer wieder begleiten, obwohl wir gerne auf derartige Zeichen der Zivilisation verzichtet hätten. Das "Allemansrätten", das skandinavische "Jedermannsrecht" zur Übernachtung in der Wildnis, gestattete uns eine Übernachtung auf einer Wiese auf der Insel Traverön. Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde es vor dem Zelt aber schnell zu kalt. So lockte dann der Schlafsack mit seiner wohligen Wärme. Am nächsten Tag paddelten wir in Richtung der Stadt Marstrand. Im Sonnenschein erwartete uns die kleine Hafenstadt auf der Insel mit mondänen Flair. Da die Stadt am nächsten Tag das Ziel des Volvo Ocean Race war, herrschte entsprechender Trubel. Wir nutzen die Gelegenheit der am Sonntag geöffneten Geschäfte, um unseren Proviant aufzufüllen. Nach der Besichtigung der Festungsanlage Carlsten und der dringend benötigten Kalorienzufuhr in Form eines Eises, ging es zurück in die Boote. Leider verschlechterte sich das Wetter rapide und während der nächsten Tage wurden unsere Boote ( und wir ) nicht nur von unten nass. Trotzdem genossen wir die Fahrten in den Schären, da gerade die Abwechselung der Wetterbedingungen und der Landschaften den Reiz des Seekajakwanderns ausmachen.
Erfüllt mit vielen schönen Eindrücken der grandiosen Vielfalt der Schärenwelt erreichten wir nach insgesamt 100 gepaddelten Seemeilen wieder wohlbehalten unseren Ausgangspunkt im Göteborger Hafen. Die letzten Schwedischen Kronen wurden dann in einem Kaffee am Hafen in Naturalien "umgetauscht", bevor uns die Stenaline wieder zurück nach Dänemark brachte.
Weitere Bilder der Fahrt habe ich unter der Rubrik "Fotos" eingestellt.
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