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Proben in der Martin-Luther-Kirche: Steffen Flüchter, Dennis Strelkov, Rico Wilhelms, Lisa Schlesies-Janßen und Sebastian Hahn. Betreut werden die Jugendlichen von Pfarrerin Heike Boelmann und Lehrer Torsten Lange.
Martin-Luther-Kirche -
Wenn mittwochs Besucher der Martin-Luther-Kirche zum Turmzimmer hinauf lauschen, hören sie für Kirchen nicht alltägliche Musik: Amy Macdonald "This ist the Life" wird da gespielt, ebenso "Knockin' on Heaven's Door?" von Guns N' Roses und nicht zuletzt der Beatles-Song "Here comes the Sun". Diesen Titel trägt auch der Schulabschlussgottesdienst, den die Realschule I Nordenham in diesem Sommer feiern wird: Am Mittwoch, 17 Juni, laden Kirchengemeinde und Schule zu der Feier in die Martin-Luther-Kirche ein. Zum Gelingen des Gottesdienstes will auch die Band beitragen, die seit Anfang des Jahres regelmäßig im Turmzimmer der Kirche probt.
"Mit dem Schulabschlussgottesdienst betreten wir Neuland", sagt Torsten Lange, Fachkonferenzleiter für den Religionsunterricht an der Realschule I Nordenham. Die neue Nordenhamer Pfarrerin Heike Boelmann war noch gar nicht in ihrer neuen Pfarrei angekommen, als Lange an die Theologin herantrat. Aber schon in einem ersten Telefonat waren sich beide einig, das Projekt anzugehen.
Berührungsängste überwinden
Nach ersten Berührungsängsten mit der fremden Materie "Gottesdienst" zeigten sich auch viele Schüler der zehnten Klassen bereit, an der Arbeitsgruppe für ihren Schulabschlussgottesdienst mitzuwirken. Denn die Bitte nach Segen für das Leben nach der Realschulzeit steht im Mittelpunkt des Gottesdienstes, zu dem aber auch Schüler anderer Jahrgänge und Schulen eingeladen sind. Auch Elternteile und Freunde der Abschlussschüler, die nicht an der offiziellen Verabschiedungsfeier in der Schule teilnehmen können, können im Gottesdienst den Schulabschluss mitfeiern.
Mit im Boot des Vorbereitungsteams sind auch einige Lehrer der Realschule I. Zum einen sind dies die Fachlehrkräfte für Evangelische Religion sowie die katholische Pastoralreferentin Gudrun Klene-Siebels. Unterstützung gibt es auch von Lehrern, die in der katholischen Gemeinde aktiv sind. Denn der Gottesdienst soll ökumenisch offen sein.
"Wir wollen einen Ruhepunkt setzen zwischen den vielen Abschlussprüfungen, den Abschlusspartys und -scherzen einerseits und den tags darauf beginnenden Abschlussfeierlichkeiten", sagt Torsten Lange. Der Gottesdienst soll einladen zum Stillwerden und Besinnen auf das, was war und was kommt. "Rituale gliedern unser Leben und geben einen Orientierungsrahmen", so der Lehrer, "der Gottesdienst bietet so eine Wegmarke im Leben - sei es am Ende eines Schuljahres oder am Ende der Schulzeit." Viele Schüler hätten zu Beginn ihrer Schulzeit einen Einschulungsgottesdienst gefeiert. Hier schließt sich am Ende der Schullaufbahn der Kreis.
Im Rahmen der Kooperation zwischen der Kirchengemeinde Nordenham und der Realschule I gab es in der Vergangenheit schon andere Gottesdienstprojekte - etwa zum Buß- und Bettag. Bei den - freiwilligen - Gottesdienstprojekten entdecken dann auch sonst kirchenferne Jugendliche die Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb der christlichen Gemeinschaft. Jugendliche der Band vom Schulabschlussgottesdienst bringen sich Anfang Mai zum Beispiel in einen Konfirmationsgottesdienst ein - sowohl musikalisch, als auch in einem Anspiel.
Dass sie wöchentlich in der Kirche einen Anlaufpunkt haben, verdanken die Jugendlichen der neuen Pfarrerin Boelmann: Sie hat sich für die Realschüler eingesetzt, ist bei ihren Kollegen auf offene Ohren gestoßen, und hat die Bereitstellung des Probenraumes ermöglicht. Mittlerweile entdecken die Jugendlichen auch junge Klassiker der Kirchenlieder für sich - und spielen auch mal "Laudato Si" mit Gitarre, Bass und Schlagzeug.
"Mit dem Schulabschlussgottesdienst betreten wir Neuland", sagt Torsten Lange, Fachkonferenzleiter für den Religionsunterricht an der Realschule I Nordenham. Die neue Nordenhamer Pfarrerin Heike Boelmann war noch gar nicht in ihrer neuen Pfarrei angekommen, als Lange an die Theologin herantrat. Aber schon in einem ersten Telefonat waren sich beide einig, das Projekt anzugehen.
Berührungsängste überwinden
Nach ersten Berührungsängsten mit der fremden Materie "Gottesdienst" zeigten sich auch viele Schüler der zehnten Klassen bereit, an der Arbeitsgruppe für ihren Schulabschlussgottesdienst mitzuwirken. Denn die Bitte nach Segen für das Leben nach der Realschulzeit steht im Mittelpunkt des Gottesdienstes, zu dem aber auch Schüler anderer Jahrgänge und Schulen eingeladen sind. Auch Elternteile und Freunde der Abschlussschüler, die nicht an der offiziellen Verabschiedungsfeier in der Schule teilnehmen können, können im Gottesdienst den Schulabschluss mitfeiern.
Mit im Boot des Vorbereitungsteams sind auch einige Lehrer der Realschule I. Zum einen sind dies die Fachlehrkräfte für Evangelische Religion sowie die katholische Pastoralreferentin Gudrun Klene-Siebels. Unterstützung gibt es auch von Lehrern, die in der katholischen Gemeinde aktiv sind. Denn der Gottesdienst soll ökumenisch offen sein.
"Wir wollen einen Ruhepunkt setzen zwischen den vielen Abschlussprüfungen, den Abschlusspartys und -scherzen einerseits und den tags darauf beginnenden Abschlussfeierlichkeiten", sagt Torsten Lange. Der Gottesdienst soll einladen zum Stillwerden und Besinnen auf das, was war und was kommt. "Rituale gliedern unser Leben und geben einen Orientierungsrahmen", so der Lehrer, "der Gottesdienst bietet so eine Wegmarke im Leben - sei es am Ende eines Schuljahres oder am Ende der Schulzeit." Viele Schüler hätten zu Beginn ihrer Schulzeit einen Einschulungsgottesdienst gefeiert. Hier schließt sich am Ende der Schullaufbahn der Kreis.
Im Rahmen der Kooperation zwischen der Kirchengemeinde Nordenham und der Realschule I gab es in der Vergangenheit schon andere Gottesdienstprojekte - etwa zum Buß- und Bettag. Bei den - freiwilligen - Gottesdienstprojekten entdecken dann auch sonst kirchenferne Jugendliche die Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb der christlichen Gemeinschaft. Jugendliche der Band vom Schulabschlussgottesdienst bringen sich Anfang Mai zum Beispiel in einen Konfirmationsgottesdienst ein - sowohl musikalisch, als auch in einem Anspiel.
Dass sie wöchentlich in der Kirche einen Anlaufpunkt haben, verdanken die Jugendlichen der neuen Pfarrerin Boelmann: Sie hat sich für die Realschüler eingesetzt, ist bei ihren Kollegen auf offene Ohren gestoßen, und hat die Bereitstellung des Probenraumes ermöglicht. Mittlerweile entdecken die Jugendlichen auch junge Klassiker der Kirchenlieder für sich - und spielen auch mal "Laudato Si" mit Gitarre, Bass und Schlagzeug.
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