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Sa 25.7.2009 07.32 Uhr | Hilde Androsch | Alle Artikel

Autohandel weicht Buswendeschleife


Gemeinwesen | Lokalpolitik

Nordenham - Wo blieb die Bürgerbeteiligung?

(siehe auch Kommentare unten......)

Bildunterschrift im Bericht unten:
"Wo jetzt Autos verkauft werden, sollen im nächsten Jahr Busse wenden und Autos von Bahnreisenden parken. Die Stadt wird das Gelände kaufen, obwohl ihr noch keine feste Zusage für Fördermittel der LNVG vorliegt"

NWZ-Bericht vom 25.07.2009
Autohandel weicht Buswendeschleife
BAHNHOF Stadt kauft Gelände - Bauausschuss diskutiert über die Kosten der Umgestaltung

Autohandel weicht Buswendeschleife
Nordenham - Die Stadt kauft das Areal eines Autohandels an der Deichgräfenstraße. Dem hat der Verwaltungsausschuss am Donnerstagabend in nichtöffentlicher Sitzung zugestimmt. Hier sollen eine Buswendeschleife und etwa 50 Park und Ride-Stellplätze entstehen. Dies ist das Kernstück der Neugestaltung der Nachbarschaft des Bahnhofes.

Der Kauf des Areals, der Abriss des Bungalows, der Garagen und der Werkhalle, das Aufklaren des Geländes und der Bau der neuen Anlage sind auf insgesamt 682 000 Euro veranschlagt. Das teilte der Dezernent für Stadt- und Wirtschaftsentwicklung, Peter Kania, dem Bauausschuss des Stadtrates mit, der vor dem Verwaltungsausschuss öffentlich tagte.

Insgesamt kostet die Neugestaltung der Umgebung des Bahnhofs 1,611 Millionen Euro, von denen die Stadt 359 000 Euro selbst aufbringen muss. Den größten Brocken, rund 78 Prozent, bezahlt die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG). Bevor sie aber die 1,252 Millionen Euro überweist, muss die Stadt das Umbau-Paket erst beantragen. Weil dafür die Zeit drängt, mussten Bauausschuss und Verwaltungsausschuss in den Ferien tagen. Der Bauausschuss stimmte den Plänen bei den Enthaltungen von Dr. Gernot Schenker und Joachim Gorges (beide WIN) zu.

Ausformuliert wird der Antrag vom Ingenieurbüro BahnStadt in Berlin, dessen Geschäftsführer Roland Neumann im Mai mehrere Umbau-Varianten vorgestellt hatte (die NWZ berichtete). Anfang September soll er bei der LNVG vorliegen, die ihn bis Ende des Jahres bewilligen soll.

Der geplante Kauf des bebauten Areals löste im Ausschuss eine längere Debatte aus. Angesichts der erheblichen Verschuldung der Stadt plädierte der Grünen-Einzelratsherr Edwin Krüger - er darf im Ausschuss mitreden, aber nicht mitstimmen - dafür, auf den Buswendeplatz zu verzichten. Diese Einrichtung, die in einer weitergehenden Planung von BahnStadt sogar als Busbahnhof konzipiert worden war, koste ein Drittel des städtischen Eigenanteils. Da sei es besser, die Busse weiter um die Innenstadt herum fahren zu lassen und den "Schandfleck" noch etwas länger zu ertragen.

Der WIN-Ratsherr Joachim Gorges erinnerte an das Minus im Haushalt, das sich jetzt auf 14 Millionen Euro summiere, und trat dafür ein, die Umgebung des Bahnhofs in mehreren Abschnitten umzugestalten. Er äußerte die Befürchtung, dass es beim städtischen Anteil von 359 000 Euro nicht bleiben werde, und die Vermutung, dass die Nordenhamer die neue Park Park und Ride-Anlage nicht annehmen werden, sondern weiterhin am Güterschuppen parken, wenn sie mit der Bahn fahren wollen.

Dem widersprach der FDP-Ratsherr Manfred Wolf. Die Stadt bekomme für vergleichsweise wenig Geld eine wichtige strukturelle Verbesserung. Zudem seien die Mehrausgaben - im Mai war noch von einem Eigenanteil von höchstens 200 000 Euro die Rede gewesen - schon im City-Süd-Programm bereitgestellt und damit keine zusätzliche Ausgabe. Peter Kania betonte, die LNVG werde nur ein Gesamtpaket bezuschussen und keinesfalls nur einige Einzelpunkte.

Quelle:
http://www.nwzonline.de
wesermarsch_nordenham_artikel.php?id=2063237

Schlagworte: Buswarteschleife

Geschrieben auf: mein-nordenham.de

Verknüpft mit der Gruppe: Bahnhof und Züge und Busse


Kommentar 3/3

  • Betreff
    Kreiszeitungsbericht
    Datum
    25.7.2009, 9:49 Uhr
    Autor
    Hilde Androsch
    Text
    "Ob hinsichtlich der Planung tatsächlich alles noch so offen ist, ist indes die Frage. Einer der Ratsherren zumindest bezweifelt das. Die Stadt hat nach seinen Informationen gestern den Ankauf des besagten Grundstücks an der Deichgräfenstraße unter Dach und Fach gebracht. Peter Kania wollte das gestern nicht bestätigten. Um den Antrag auf die Fördermittel stellen zu können, seien Grundstücksankäufe notwendig, antwortete er pauschal auf Anfrage"Quelle:
    http://www.kreiszeitung-wesermarsch.de/Home/region/nordenham_Fahrradstation-direkt-am-Bahnhof-_arid,197380.htmlBildunterschrift dort:
    Auf diesem Areal an der Deichgräfenstraße sollen der Park-and-Ride-Parkplatz sowie die Buswendeschleife entstehen. Wer sein Auto abstellt, kann über eine neue Treppe auf den Deich gelangen und von dort auf kurzem Weg den Bahnhof erreichen.Meine Meinung: verlockend nachts auf dem Deich zurück zu gehen, um zum Auto zu kommen, herrlich einsam!Wie machen das überhaupt Mobilitätseingeschränkte? Beim Parkplatz sind doch sicher auch Behindertenparkplätze vorzusehen; entsprechende Rampen mit vorgeschriebener Steigung?

Kommentar 2/3

  • Betreff
    Forumsthema
    Datum
    25.7.2009, 8:57 Uhr
    Autor
    Hilde Androsch
    Text
    siehe auchhttp://www.mein-nordenham.de/Aus-der-Nachbarschaft/
    -Geteilte-Meinungen-zum-Busbahnhof-_348/und Diskussion im Forum
    http://www.mein-nordenham.de
    Der-Nordenhamer-Bahnhof--die-unendliche-Geschichte_229/(dort stehen schon eltliche Informationen zum bisherigen Hergang.....)
    z. B."Bezüglich des geplanten Bau eines neuen Buswendeplatzes an der Deichgräfenstraße und der Umgestaltung der Bushaltstellen vor dem Bahnhof ist die WIN der Auffassung, dass "solche Ausgaben angesichts der desolaten Haushaltslage auf den Prüfstand gestellt werden müssen". Die Wählerinitiative spricht sich dafür aus, die Öffentlichkeit über das Thema umfassend zu informieren."Quelle NWZ 17.06.09:
    http://www.nwzonline.de
    wesermarsch_nordenham_artikel.php?id=2033033

Kommentar 1/3

  • Betreff
    Parken am Bahnhof
    Datum
    25.7.2009, 7:56 Uhr
    Autor
    Hilde Androsch
    Text
    ICH werde, wenn es irgendwie geht, weiterhin auf dem bisherigen Parkplatz parken und nicht auf dem neuen Park und Ride-Parkplatz.Nicht, weil mir der Weg dorthin zu weit ist, sondern weil ich froh bin, nachts ganz schnell im Auto zu sein, wenn ich mit dem Zug ankomme.Ist nicht verlockend zu einem entfernteren Parkplatz zu gehen. Nachts und am Wochenende fahren nun mal wenig Busse oder gar keine, da bleibt nur, mit dem Auto zum Bahnhof zu fahren.... Parkprobleme hatte ich bisher nicht.


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