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Mo 10.8.2009 09.02 Uhr | Hilde Androsch | Alle Artikel

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Feste | Sonstiges

Die Freikarte - Hilde Androsch
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Bremen - Pyro Games in Bremen: Ein wenig Stadtfest mit sehr schönen Feuerwerken
Unsere Fotos siehe:
http://www.mein-nordenham.de

Wie die Pyro Games waren, kann man heute in der NWZ nachlesen; siehe unten (da ist ein ganz tolles Bild; unbedingt anschauen......).

Frau Huth-Hinrichs hat gestern schon einen ausführlichen Bericht eingestellt. Können wir uns nur anschließen.

War eine tolle Sache.

Also ein paar persönliche Eindrücke:

Wir sind nicht mit dem Auto gefahren. Zug und Straßenbahn ist viel entspannter. Wir sind schon um 14:20 los und haben in Bremen erst mal in Ruhe noch ein wenig gebummelt und was gegessen. Unsere Enkelkinder wohnen in Bremen, also haben wir uns ganz kurzfristig in der Waterfront verabredet und Riegholm ist mitgekommen zu den Pyro Games (Kinder bis 12 konnten kostenlos mit rein).

Obwohl sie in Bremen wohnen, war auch meiner Tochter nicht klar, wo es nun reinging; also auch fragen;-)

Der ganze Bereich an der Weser war mit Stellwänden abgesperrt. So gegen kurz vor 19:00Uhr waren wir dann im Sitzbereich angekommen und hatten 3. Reihe (vgl. Album). Den guten Platz haben wir dann aber gleich ganz schnell wieder verlassen, als Sweety Glitter loslegte. Hat wirklich Leute gegeben, die auf den Sitzen geblieben sind die ganze Zeit, muß ziemlich unbequem geworden sein irgendwann. Oder es wurden Plätze mit Schirmen belegt; deutsch bleibt deutsch.

Unserem Enkel war dann die Zeit bis zum Feuerwerk zu lang. Mit den Titeln von Sweety Glitter konnte er nicht so recht was anfangen. Ganz in Gegenteil zu uns, jede Menge Erinnerungen. Bevor Stumping Feet anfing, hat er sich auf den Weg nach Hause gemacht.

Kurz vor 10:00 war es dann so richtig voll geworden. Sogar lange Warteschlangen in 3er-Reihen vor Dixi-Klo-Reihe, na gut wer muß der muß.

Wir sind wieder in den Sitzbereich gegangen. Stuhlnachbarn haben die Klappstühle für uns trocken gewischt bzw. Papiertaschentücher rübergereicht; echt nett. Schirmleute saßen nicht vor uns. Das mit den 150 Meter hoch für Feuerwerk haben wir eher als Sicherheitsmaßnahme für den Eintritt angesehen.

Von dem, was am Boden abging haben wir überhaupt nix mitbekommen (Zeitungsbericht schildert das ja treffend); eigentlich schade. Lag an der Zündstelle unten an der Weser.

Für uns war von Anfang an klar, dass wir mitten im Feuerwerk den Rückweg antreten müssen. Der letzte Zug nach Nordenham fährt um 23.37 Uhr (planmäßig in Nordenham angekommen). Mit eigenen Regenjacken haben wir nur kurz an der Straßenbahn gewartet, weil an der Domsheide der Bus schon weg war.

Am 15.08. sind die Pyro Games übrigens in Soltau, bevor sie Ende Augst in Prag sind. Gibt Angebot mit Tageskarte Heidepark für 34 EURO. Sitzplatzkarte muß nicht unbedingt sein finde ich. Wenn man überlegt, was da alles aufzubauen und zu organisieren ist, finde ich den Eintrittspreis durchaus angemessen.

-------

NWZ-Bericht 10.08.09
Buntes Lichtermeer über der Weser
FEUERWERK "Pyro Games" mit Knalleffekten - Beeindruckende Shows - Vier Nationen am Start

ZAHLLOSE BESUCHER VERFOLGTEN DAS SPEKTAKEL DER "WATERFRONT" IN GRÖPELINGEN. DIE 15-MINÜTIGEN SHOWS WURDEN MIT MUSIK UNTERMALT.

VON ELENA ZELLE

BREMEN - Es leuchtet, knallt und regnet in bunten Farben am Bremer Abendhimmel - und das Publikum begleitet das Spektakel mit staunenden "Aahs" und "Oohs". Silvester schon im August? Das denkt sich am Sonnabendabend wohl mancher Bremer, der nur einige Blicke auf das Feuerwerks-Spektakel erhaschen konnte.

Musikalische Lasershow

Die "Pyro Games" stehen an der "Waterfront" in Gröpelingen auf dem Programm, die Show der internationalen "Feuerteufel". Und zahllose Besucher verfolgen das farbenfrohe Spektakel am Weserufer. An den Start gehen vier Teams: Deutschland, Polen, Australien und England.

Mit einem donnernden "Feuer frei" des Publikums fällt der Startschuss für die Teams, das Publikum mit ihren 15-minütigen Shows zu beeindrucken. Mit Lichteffekten und musikalischer Untermalung unter anderem durch Michael-Jackson-Hits feuert das deutsche Team die "Kugelbomben", so heißen die Raketen der Profis, in die Luft. Auch am Boden werden einige Lichteffekte erzeugt, die können allerdings nur die Zuschauer der vorderen Reihen bestaunen. Nicht nur die Pyrotechniker heizen dem Publikum ein: Die Berliner Band "Stumping Feet" trommeln das Publikum heiß. In der Wettbewerbspause bekommt das Publikum eine musikalische Lasershow von Jürgen Matkowitz geboten.

"Und wir staunen schon, wenn wir an Silvester mit Bekannten ein paar Raketen hochschießen", sagen Ulrike und Jan-Hendrik aus Lilienthal über die Künste der Pyrotechniker. Für einige der Gäste beginnt der Besuch der "Pyro Games" allerdings mit einigen Problemen: "Der Eingang ist überhaupt nicht ausgeschildert, woher soll man wissen, dass man um das Gebäude herum gehen soll?" fragt sich Werner Hohmann aus Brinkum.

Und auch die Feuerwerke lösen nicht bei allen das große Staunen aus: "Ich glaube, wenn man ein tolles Feuerwerk sehen will, muss man in eine größere Stadt fahren", vermutet die 18-jährige Janine aus Bremen. Nick aus dem deutschen Pyro-Team erklärt, dass in Bremen "nur" 150 Meter hoch geschossen werden darf - aus Sicherheitsgründen.

Reichtum und Macht

Das "tolle Feuerwerk" gab es auch zu Beginn der Feuerwerksgeschichte nicht: Die alten Chinesen begannen vor rund 1000 Jahren, Schwarzpulver als "Feuerpfeile" zu zünden, um kriegerische Gegner einzuschüchtern. In Europa wurde Ende des 13. Jahrhunderts das erste Mal Schwarzpulver eingesetzt - ebenfalls zu kriegerischen Zwecken. Im Barock gewann das "Vergnügungsfeuerwerk" an Bedeutung: Es demonstrierte Reichtum und Macht des Adels.

Quelle:
http://www.nwzonline.de
artikel.php?id=2075229

und von den Nachbarn:
http://www.mein-rastede.de
Aus-der-Nachbarschaft/Bremen-laesst-es-krachen_747/

Schlagworte: Pyro Games

Geschrieben auf: mein-nordenham.de



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