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Nordenham -
Ich will nicht in den Chor der Jammernden einfallen: Schnee, Glatteis, Chaos !
Was für ein Chaos denn?
Herrjeh, es ist Winter - und mal einer, der den Namen verdient.
Zwar würden mir persönlich zwei Jahreszeiten genügen, in denen die Frühjahrsmüdigkeit nahtlos in die Sommerträgheit übergeht - aber so ist es nun mal nicht.
Also - ziehen Sie Winterreifen auf und fahren Sie langsam!
Laufen Sie nicht in hochhackigen Pumps herum und, meine Herren, nicht in glattbesohlten Slippern!
Und Fahrrad fahren bei Glatteis - haben Sie eine unbewusste Todessehnsucht?
Da der Frost nun schon so ungewöhnlich lang anhält, ist, wer hätte das nicht schon bis zum Überdruss gehört und gelesen, Streusalz knapp geworden oder gar nicht mehr erhältlich.
Die Stadt streut nicht.
Oder nur sparsam.
Konsequenter Weise verzichtet sie weitgehend auch auf anständige Räumung.
Gut, stellt man sich drauf ein.
Wenn der streuwillige Streupflichtige, der ja auch kein Salz bekommt, nach Problemlösungen sucht, passiert folgendes:
Er kauft Unmengen gewöhnlichen Salzes, um den Bürgersteig eisfrei zu halten.
Ist aber verboten, hab ich mir sagen lassen.
Er greift auf die Asche aus dem heimischen Kamin zurück, das macht die Wege stumpf.
Ist aber auch verboten, hab ich mir sagen lassen.
Es soll sogar Menschen geben, die ein Heidengeld für Vogelsand ausgegeben haben, um ihn zum Streuen zu verwenden - aber wer kann sich sowas leisten auf die Dauer?
Und während der Bürger über Lösungen dieses Problems rätselt (die Stadt zuckt die Schultern, verweist auf höhere Gewalt und meldet in regionalen Sendern und der örtlichen Zeitung regelmäßig, dass NICHT gestreut wird), beschweren sich Menschen in Strandschühchen über unzureichend geräumte Gehwege...
Und das führt zu Ärger. Ärger, der Geld kostet.
Mich trifft diese Misere zwar nicht persönlich, aber ich finde es schon beinah schildbürgerlich, was die Stadt da macht.
Streupflichtige, wie wäre es mit einem Zeitungsartikel und einer Meldung im Radio? Sowas befreit einen ja scheinbar von Verpflichtungen.
Abgesehen davon denkt auch scheinbar niemand mehr über die schädliche Wirkung von Salz nach, das nicht abgebaut wird, sondern sich je nach Witterungsverlauf langsamer oder schneller im Boden anreichert.
Salz ist eine gravierende Belastung für Erdreich, Grundwasser und Pflanzen, schädigt Bäume unmittelbar und macht sie in der Folge anfällig für Schädlinge und Krankheiten aller Art. Und die Landwirte, die sich über die zunehmende Versalzung der Gräben beklagen - die sollten doch eigentlich froh sein über jede nicht gestreute Straße.
Übrigens gibt es viele Städte und Gemeinden in Deutschland, wo der Einsatz von Streusalz für Privatpersonen unter Strafe verboten ist.
Noch was: Ersatzweise hat es ja hier und da den Einsatz von Split gegeben... Und wissen Sie was?
Ich habe Autofahrer schimpfen hören, dass der Lack darunter leidet.
Grundgütiger.
Welche Erfahrungen haben SIe gemacht?
Haben Sie eine Lösung gefunden?
Was für ein Chaos denn?
Herrjeh, es ist Winter - und mal einer, der den Namen verdient.
Zwar würden mir persönlich zwei Jahreszeiten genügen, in denen die Frühjahrsmüdigkeit nahtlos in die Sommerträgheit übergeht - aber so ist es nun mal nicht.
Also - ziehen Sie Winterreifen auf und fahren Sie langsam!
Laufen Sie nicht in hochhackigen Pumps herum und, meine Herren, nicht in glattbesohlten Slippern!
Und Fahrrad fahren bei Glatteis - haben Sie eine unbewusste Todessehnsucht?
Da der Frost nun schon so ungewöhnlich lang anhält, ist, wer hätte das nicht schon bis zum Überdruss gehört und gelesen, Streusalz knapp geworden oder gar nicht mehr erhältlich.
Die Stadt streut nicht.
Oder nur sparsam.
Konsequenter Weise verzichtet sie weitgehend auch auf anständige Räumung.
Gut, stellt man sich drauf ein.
Wenn der streuwillige Streupflichtige, der ja auch kein Salz bekommt, nach Problemlösungen sucht, passiert folgendes:
Er kauft Unmengen gewöhnlichen Salzes, um den Bürgersteig eisfrei zu halten.
Ist aber verboten, hab ich mir sagen lassen.
Er greift auf die Asche aus dem heimischen Kamin zurück, das macht die Wege stumpf.
Ist aber auch verboten, hab ich mir sagen lassen.
Es soll sogar Menschen geben, die ein Heidengeld für Vogelsand ausgegeben haben, um ihn zum Streuen zu verwenden - aber wer kann sich sowas leisten auf die Dauer?
Und während der Bürger über Lösungen dieses Problems rätselt (die Stadt zuckt die Schultern, verweist auf höhere Gewalt und meldet in regionalen Sendern und der örtlichen Zeitung regelmäßig, dass NICHT gestreut wird), beschweren sich Menschen in Strandschühchen über unzureichend geräumte Gehwege...
Und das führt zu Ärger. Ärger, der Geld kostet.
Mich trifft diese Misere zwar nicht persönlich, aber ich finde es schon beinah schildbürgerlich, was die Stadt da macht.
Streupflichtige, wie wäre es mit einem Zeitungsartikel und einer Meldung im Radio? Sowas befreit einen ja scheinbar von Verpflichtungen.
Abgesehen davon denkt auch scheinbar niemand mehr über die schädliche Wirkung von Salz nach, das nicht abgebaut wird, sondern sich je nach Witterungsverlauf langsamer oder schneller im Boden anreichert.
Salz ist eine gravierende Belastung für Erdreich, Grundwasser und Pflanzen, schädigt Bäume unmittelbar und macht sie in der Folge anfällig für Schädlinge und Krankheiten aller Art. Und die Landwirte, die sich über die zunehmende Versalzung der Gräben beklagen - die sollten doch eigentlich froh sein über jede nicht gestreute Straße.
Übrigens gibt es viele Städte und Gemeinden in Deutschland, wo der Einsatz von Streusalz für Privatpersonen unter Strafe verboten ist.
Noch was: Ersatzweise hat es ja hier und da den Einsatz von Split gegeben... Und wissen Sie was?
Ich habe Autofahrer schimpfen hören, dass der Lack darunter leidet.
Grundgütiger.
Welche Erfahrungen haben SIe gemacht?
Haben Sie eine Lösung gefunden?
Kommentar 2/2
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BetreffStreupflichtDatum4.2.2010, 10:44 UhrAutorSilvia KerneyTextStimmt - Sägespäne, hab ich gar nicht dran gedacht...
Ist das erlaubt?
Und wenn ja, wieso wird sowas dann nicht in den Baumärkten verkauft? Oder bei den Discountern... Sägewerke mit entsprechendem Abfall gibt es ja genug.
Ist auf alle Fälle umweltfreundlicher als Salz.
Kommentar 1/2
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BetreffStreupflichtDatum3.2.2010, 21:12 UhrAutorMarion KruegerTextVielleicht darf man ja Sägespäne nehmen.Zuminderst diejenigen,die Holz sägen.Oder ist das auch verboten?Man kann ja nie wissen.
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